Alternative Bestattungsformen

F├╝r die Bundesrepublik schreibt das Bestattungsgesetz vor, dass Asche der Beisetzungspflicht unterliegt und auf einem Friedhof oder einer speziell daf├╝r bestimmten Fl├Ąche beigesetzt oder ausgestreut werden muss – die Ausnahme stellt hierbei die Seebestattung dar.

In den letzten Jahren hat sich ein umfangreiches Angebot an alternativen Bestattungsformen entwickelt:

Alternative zu Friedwald und Ruheforst, in denen die Asche der Verstorbenen in Urnen an den Wurzeln des Baumes beigesetzt werden, wurde eine weitere alternative Beisetzungsm├Âglichkeit geschaffen, in der der Verstorbene als Baum in den Kreislauf des Lebens zur├╝ckkehren kann.

Den ÔÇ×TREE OF LIFEÔÇť – also den Baum des Lebens – w├Ąhlen Sie selbst aus, es kann sich um eine Eiche, Rotbuche, Birke etc. handeln. Nach Auswahl des pers├Ânlichen Wunschbaums wird in einem Substratgemisch aus der Asche des Verstorbenen und einer speziellen Vitalerde zur Durchwurzelung gepflanzt.
In einer Baumschule au├čerhalb von Deutschland gedeiht der Setzling sodann 6 bis 9 Monate. In dieser Zeit wird die komplette Asche vom Baum aufgenommen und kann nach dieser Zeit dann im eigenen Garten oder der freien Natur eingepflanzt werden.

Somit k├Ânnen Sie sich Ihren ganz pers├Ânlichen Gedenkplatz erschaffen.

┬╗ Download Brosch├╝re „Tree of Life“

Die enge pers├Ânliche Bindung vieler Menschen an ihr Haustier findet zwischenzeitlich ihren Ausdruck zunehmend im Bestattungswesen. Viele Tierbesitzer f├╝hlen sich mit ihrem Haustier so eng verbunden, dass sie auch nach dem Tod mit ihm vereint sein m├Âchten. Auf dem Friedhof in Braubach bei Koblenz werden gemeinsame Gr├Ąber f├╝r die Asche von Menschen und Tieren angeboten.
Weitere Informationen zu den verschiedenen Grabarten und Kosten erhalten Sie bei uns in einem Beratungsgespr├Ąch.

Menschliche Krematoriumsasche wird in einen synthetisch hergestellten Diamanten umgewandelt. Der hierdurch entstandene Rohdiamant wird durch Schliff und Politur zu einem Schmuckst├╝ck veredelt. Die Preise f├╝r einen Gedenkdiamant liegen je nach Karat bei 3.000 Euro bis 15.000 Euro.

In einer speziell konstruierten Kapsel wird die Asche des Verstorbenen an einem Heliumballon befestigt und in 30 Kilometer H├Âhe transportiert. An der Grenze zum Weltall ├Âffnet sich die Kapsel und verstreut die Asche im Himmel, wo sie sich im unendlichen Raum aufl├Âst. Eine Kamera h├Ąlt den Aufstieg und die letzte Zeremonie fest und gelangt an einem Fallschirm wieder zur Erde. Die Kosten hierf├╝r betragen etwa 3.000 Euro.

Die Asche wird – auf Wunsch im Beisein von Angeh├Ârigen – von einem Hei├čluftballon aus verstreut. Diese Bestattungsart ist jedoch in Deutschland nicht gestattet, diese wird im Elsass ausgef├╝hrt. Die Kosten f├╝r eine solche Luftbestattung betragen ca. 1.000 Euro.

8 Gramm Asche werden in einem speziellen Bestattungssateliten platziert, dieser Satellit umkreist einige Jahre die Umlaufbahn und vergl├╝ht beim Wiedereintritt in die Erdatmosph├Ąre. Die Kosten f├╝r eine solche Weltraumbestattung belaufen sich auf ca. 11.000 Euro

Es werden einige Gramm Asche mit einer Rakete zum Mond bef├Ârdert und dort beigesetzt. Da die Fl├╝ge nur recht selten stattfinden, muss hier eine lange Wartezeit einkalkuliert werden, die Kosten f├╝r diese Mondbestattung belaufen sich auf ca. 25.000 Euro.

Der Kunde hat die Wahl zwischen einer┬áGletscherbachbestattung, bei der die Asche an der Gletschermor├Ąne ins wei├č-schimmernde Gletscherwasser gestreut wird und von dort mit dem Fluss bis ins Meer gelangt. Die Alternative hierzu ist die┬áGletscherbestattung┬á– hierbei wird die Asche mit einem Helikopter auf den gew├╝nschten Gletscher gebracht und dort ins ewige Eis eingebettet.

Die Kosten f├╝r eine Gletscherbachbestattung betragen etwa 630 Euro, die Preise f├╝r eine Ascheverstreuung auf dem Gletscher belaufen sich – je nach Flugzeit – auf etwa 1.700 Euro.

Die Promession ist ein mittels Gefrierung beschleunigter Prozess, der die organische Umwandlung des menschlichen K├Ârpers vollzieht. Der K├Ârper wird zu einer organischen Materie, die trocken, geruchlos und schadstofffrei der Natur als Humus zur├╝ckgegeben wird. Dieses Verfahren wird zur Zeit in Schweden weiterentwickelt.

Der Sarg und die ├ťberreste werden in 60-80 cm Tiefe bestattet und sollen sich innerhalb von sechs bis zw├Âlf Monaten zu Humus zersetzen. Nach den Vorstellungen der Entwickler kann hierauf eine auf das Grab gesetzte Pflanze wachsen und f├╝r die Hinterbliebenen den biologischen Lebenszyklus veranschaulichen.

Als weitere umweltfreundliche und kosteneffektive Alternative zu Erd- und Feuerbestattungen gibt es die Resomation. Der Verstorbene wird in einem Druckbeh├Ąlter aus Edelstahl bei Temperaturen von 150-160┬░ Celsius durch eine Lauge binnen weniger Stunden zersetzt.

Dieses Verfahren ist in den USA bereits im Einsatz. Nach dem Prozess, in dem der K├Ârper in seine elementaren Bestandteile zersetzt wird, verbleibt nur noch das Knochenger├╝st als Bioasche.

Stefan Zweig Trauerspruch