Nach Erfüllung aller gesetzlichen Voraussetzungen wird die Feuerbestattung durchgeführt. In Frankfurt beginnt der Ablauf der Feuerbestattung mit der hygienischen Versorgung des Verstorbenen sowie der Überführung in einen Sarg. Anschließend erfolgt die Überführung in ein Krematorium, in dem die Einäscherung vorgenommen wird. Die Wahl des Krematoriums liegt grundsätzlich bei den Angehörigen. Vor der Einäscherung ist gesetzlich eine zweite ärztliche Leichenschau vorgeschrieben. Diese wird von einem Amtsarzt durchgeführt, um eine eindeutige Todesursache festzustellen und unnatürliche Todesfälle auszuschließen.
Viele Krematorien in Frankfurt und der Region bieten vor der Einäscherung die Möglichkeit einer Trauerfeier oder einer persönlichen Abschiednahme am Sarg. Angehörige können so in würdevoller Atmosphäre Abschied nehmen. Auf Wunsch ist es in einigen Fällen auch möglich, bei der Übergabe des Sarges an das Krematorium anwesend zu sein. Als erfahrenes Bestattungsunternehmen in Frankfurt unterstützen wir Sie bei der Organisation dieses Abschieds und kümmern uns um alle notwendigen Formalitäten.
Die eigentliche Einäscherung erfolgt im Krematorium bei Temperaturen von etwa 1.200 Grad Celsius in einem speziellen Einäscherungssarg. Zur eindeutigen Identifikation wird dem Verstorbenen ein feuerfester Schamottstein mit einer individuellen Nummer beigelegt. Nach der Einäscherung wird die verbleibende Asche sorgfältig gesammelt und in eine versiegelte Aschekapsel gefüllt. Diese wird anschließend dem Bestatter übergeben und in die ausgewählte Urne eingesetzt, bevor die spätere Urnenbeisetzung auf einem Friedhof oder einer anderen zugelassenen Ruhestätte erfolgt.