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Historie der Firmengruppe Schwind

Herr Wilhelm Schwind Im Jahre 1936 gründete Herr Wilhelm Schwind das heutige Unternehmen, früher bekannt unter dem Namen Frankfurter Bestattungsverein. Sinn und Zweck dieser zum damaligen Zeitpunkt absoluten Neuerung im Versicherungswesen, einer sogenannten "Kleinstlebensversicherung", war und ist es noch heute, bei niedrigsten Monatsprämien, damals angefangen bei 25 Pfennig, unbürokratisch Auszahlung am Todestag zur Deckung der sofort anfallenden Bestattungskosten zu leisten und selbst dem "kleinen" Mann ein würdiges Begräbnis zu ermöglichen.

1939, zu Kriegsbeginn, betrug die Zahl der Versicherten bereits ca. 50.000 Personen im Großraum Frankfurt.

Am 29. April 1944 wurde die Firma Schwind in der Kaiserstraße 31 völlig ausgebombt, Herr Wilhelm Schwind wurde hierbei schwer verletzt. Angewiesen auf die Kontaktaufnahme von Seiten der Mitglieder und mit Hilfe der noch vorhandenen Antragsbücher wurde in schwerster Kleinarbeit eine neue Kartei erstellt. Die immer weiter zunehmenden Luftangriffe veranlassten die Firma Schwind zu einer Flucht nach Lauterbach (Oberhessen). Nach knapp einjährigem Zwischenaufenthalt dort erfolgte Ende 1946 die Rückkehr nach Frankfurt in ein Büro in der Schillerstraße.

Anlässlich der Währungsreform wurden die in Reichsmark abgeschlossenen Verträge in Deutsche Mark umgestellt, und zwar von 200 Reichsmark auf 180 Deutsche Mark. Zur Klarstellung: Grundsätzlich wurde nach dem Umstellungsgesetz 10:1 abgewertet - bei den Sterbegeldversicherungsverträgen der Firma Schwind nicht, was heute den Versicherten zu Gute kommt.

Im Jahr 1951 erfolgte - bedingt durch die erfolgreiche Geschäftsumsiedlung der Firma und starke Vergrößerung der Mitarbeiter - der Umzug in das 1. Hochhaus von Frankfurt, den Bienenkorb auf der Zeil.

Die "goldenen 50er Jahre" brachen nun an, schon nach wenigen Jahren ist der Bestand der Versicherten auf über 100.000 Personen angewachsen.

Nachdem Herr Wilhelm Schwind im Juli 1958 plötzlich verstarb, führte seine Tochter, Frau Maranta Rath-Schwind, das Geschäft fort.

Die Firmengruppe Schwind wuchs weiter und siedelte 1968 in das firmeneigene neu erstellte Bürohaus Klingerstraße 24 um, um dem Wunsch der Kunden nach noch umfassenderem und individuellerem Kundendienst gerecht werden zu können. Von nun an konnte das Unternehmen den betreuten Kunden neben einer Sterbegeldversicherung, die diesen nicht nur die erste finanzielle Schwierigkeit half zu überwinden, auch Hilfe im Todesfall anbieten verbunden mit der Erledigung aller notwendigen Wege zu Ämtern und Behörden.

So nehmen die Jahre ihren Lauf, die Firmengruppe Schwind, zwischenzeitlich geführt in 3. Generation, zählt nach wie vor zu den führenden Pietäten in Frankfurt - alle Versicherten und deren Angehörigen der Frankfurter Bestattungskasse haben nach wie vor den Vorteil, umfassend im Trauerfall persönlich, pietätvoll und ohne finanzielle Belastungen betreut zu werden.